24. Mai-Käfer-Treffen
des Mai-Käfer-Team Hannover; 01.05.2007

Wenn tausende Käfer nach Hannover schwärmen, hat das nur einen Grund:
Es ist Mai-Käfer-Treffen!
Traditionell am 1. Mai lud das Mai-Käfer-Team Hannover zur 24. Auflage von Europas größten Treffen von VW-Käfer und VW-Fahrzeugen mit leufgekühlten Boxermotoren ein. Der Einladung folgten gut 2500 Aussteller mit ihren Fahrzeugen aus ganz Deutschland und weiten Teilen Europas. Zudem pilgerten 20.000 VW-Fans und Oldyliebhaber nach Hannover-Laatzen.
Der Messeparkplatz Ost war bereits am Montag gut besucht und gut 1000 Käferfans und Schaulustige bevölkerten die Hildesheimer Straße. Am Dienstagmorgen bildeten sich lange Schlagen vor dem Messeparkplatz und die Teilnehmer standen teilweise in drei Spuren vor den Einlassstellen. Kaum Jemand kann sich den Sound von 30-50 im Eintakt surrenden Boxermotoren vorstellen.

Das Käfer-Treffen geht aus dem Ersatzteilmarkt in Altwarmbüchen hervor und entwickelte sich in den Jahren zur größten Veranstalltung seiner Art in Europa.
Im Jahr 2000 wurde der VW-Käfer bei der Wahl zum Auto des 20. Jh. von Experten auf Platz vier gewählt. Hinter dem CitroŽn DS, vor seinem Cousin, dem Porsche 911.
Da der Käfer - fachgerecht VW 1200 bzw. VW 1300 - der Anlaß und Namensgeber für das Treffen ist, beginne ich auch mit dem Wagen die kleine Fahrzeugvorstellung.

Die Raritäten waren unter anderem einige Brezelkäfer. Bis 1953 wurde der VW Käfer mit der geteilten Heckscheibe gebaut. Der oben abgebildete Käfer von der Deichinspektion Hamburg-Wilhelmsburg dürfte dabei noch den Originallack tragen.

Original, tiefergelegt, im Customstyle, gechop oder als verrückte Umbauten. Käfer jeglicher Art standen am Einlaß.

Wer konnte, reiste bei traumhaften Cabriowetter oben ohne an.

Einige Herbie-Double reisten an.

Von der East African Safari direkt nach Hannover.

Der Muperman als Pick up.

Erinnert ihr euch noch an den Bericht vom Herbstfest in Wittlich. Damals machte die junge Fahrerin dieses schönen Käfers Werbung für die Website: www.bug2bug.de. Ich bat meine User auf das Bild zu klicken und dem Link zu folgen. Tage später bedankte sich der Webmaster.
Also, damit es in der Statistik wieder auffällt, klicken jetzt alle wieder auf das Foto:-))

Die 65 fiel mir auch ins Auge.

Hier noch mal die Brezel von der Deichinspektion Hamburg-Wilhelmsburg. Diesmal mit historischen Kennzeichen. Bei der großen Sturmflut vom 16./17. Februar 1962 dürfte der Wagen seine dramatischsten Tage erlebt haben.

Ohne Worte.

Bulliparade.
Eine der ganz großen Attraktionen war die große Anzahl an T1 auf dem Platz.
Von der Standartversion mit Ersatzrad an der Front,
über den Samba,
den Kastenwagen in veredelte Version,
oder mit einer oder zwei Sitzreihen,
dem Camper von Westfalia,
(Beachtenswert die seitlichen Klapptüren, die erst ab 1963 durch die Schiebetüren abgelöst wurden.)
der Pritsche
bis hin zur Doka waren alle Varianten vertreten, die vom T1 angboten wurden.
Auffällig der Firmensamba für die meisterhaften Beschriftungen.

Sehr belagert und nur mit viel, viel Gedult zu fotografieren, der Edalkastenwagen.

Charakteristisch für den T1 ist die schöne Zwei-Farb-Lackierung.

Mit leicht veränderter Front und durchgehender, gewölbter Frontscheibe kam 1967 der T2.
Das Bild vom Hippie-Bus ist weit verbreitet.

Eine der weitesten Anreisen dürfte dieser T2 aus Lettland gehabt haben.

Der Camper mit Hochdach war aus den Urlaubsregionen nicht wegzudenken.

Auch hier die Pritsche. Diesmal mit Plane.

Der T3 als aufgepepte Doka.

Der Syncro hatte keine Parkplatzprobleme.

Der Typ 3 oder VW 1500.

Viele schöne Fahrzeuge dieser Baureihe, wie diese Limo aus Dänemark, waren hier vertreten.

Auch hier waren von der Limo über der Fliesheckvariante bis zum Kombi in Originalausführung bis hin zum Custom alle Varianten vertreten.

Sondervan mit Selbstmördertüren.

Auf der Showbühne wurde auch dieser schöne 1500 Kombi präsentiert.

Der Kübel 181. Als Millitärvariante.

Oder in zivil. Immer luftig locker unterwegs.

Gechopt, mit Tarnnetz und Lafette. Auch hier wurde der Phantasie freier Lauf geboten.

Karmann Ghia original oder friesiert.
Zahlreich waren sie angereist.

Ein seltener SP2.

Viele Kit Car-Fans reisten mit ihren VW Buggys an.
Hier kam der Boxermotor erst richtig zur geltung.

Unterschiedlichste Varianten wurden ausgestellt.
Aus Californien importiert und in Bundeswehrgrün - der Buggy eines Hamburger Fans.

Ein Traum - Buggy mit Scirocco-Caravan.

Auch der VW-Porsche 914 wurde mit Boxermotor gebaut.
Als preiswerter Sportwagen unter der 911er Klasse wurde er als Gemeinschaftswerk von VW und Porsche entwickelt und ging ab 1969 in Serie. Wegen seiner untermotorisierung wurde er meist belächelt.
Selten wird man den 914 so zahlreich sehen, wie beim Mai-Käfer-Treffen.

Tja, bei der genauen Bezeichnung dieser Flitzer muß ich passen. Meine Recherchen führten grad alle ins Nichts. Statt zum IFA-Oldtimertreffen, sollte ich wohl am Wochenende ins Porschemuseum fahren. Vielleicht kann mir ja ein Leser auf die Sprünge helfen.
Hier meine Mail-Addi: breutel@t-online.de

Einige 356er konnten bestaunt werden.

Bei den sommerlichen Temperaturen im viel zu warmen und viel zu trockenen Rekordapril kommt schon Urlaubsstimmung auf.

Neben den historischen Fahrzeugen wurden auch historische Getränke mitgebracht. Na dann prost!

Ein Hauch von Adria
oder Camping- und Caravanmesse
wurde auch in vielseitigster Form verbreitet.

Natürlich dürfen die Rettungskräfte nicht fehlen.
Bei wieviel deutschen Feuerwehren
die Bullis im Eisatz waren, weiß kein Mensch.

Hier in Hannover gab es ausreichend Feuerwehrfahrzeuge zu sehen.

Für den Notfall waren auch Rettungswagen präsent.

Die Ordnungshüter durften nicht fehlen.

Für die Reperatur der Parkplatzbeleuchtung wurde gesorgt

und die Bundeswehr war im Krisenstand für einen Giftgasangrif ausgerüstet.

Der VW Schwimmwagen hingegen stammt aus der Zeit als das Werk bei Fallersleben errichtet wurde.

Fehlen noch einige Umbauten
und Sonderfahrzeuge.
Der Hot Rot war ein echter Hingucker.
Der Karma SS im Dino-Look. Der Ferrari Dino Bausatz basierte wie der Buggy auf der Käferbasis.
Bei den beiden Autowagen muss ich wieder passen.

Zum Buggy aus Californien die passende Jacke. Oder meint jetzt wirklich Jemand im Ernst ich hätte den Hintern fotografiert...

Text + Foto: André Breutel / Elbingerode, 03. Mai 2007

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